In: LEBEN
15. Jul 2009Ich stecke mitten in der heißen Uni-Phase dieses (sehr oft gewittrigen) Sommers. Drei Klausuren in der kommenden Woche, davon eine mündlich – und mir raucht der Kopf. Allerdings hat sich in den vergangenen Tagen einiges aufgehellt: Waren Grammatik-Regeln bislang weitgehend ein Graus, liege ich inzwischen mit vielen Begründungen bezüglich Syntax & Co. recht gut im Rennen, ebenso wie mit der Gesprächsanalyse, auch wenn das nach wie vor als ziemlich komplexer Themenbereich erscheint.
So sehr sich mein Gefühl auch gebessert hat: Ich bin froh, wenn der 24. Juli gekommen ist und ich mich am frühen Nachmittag zurücklehnen kann, um die geschafften Klausuren abzuhaken – wem würde das nicht so gehen? Bleibt zu hoffen, dass wenigstens ein Teil davon nicht ganz unnötig war und mir nicht nur etwas für die Klausuren bringt. In den meisten Fällen ist es ja leider so, dass man jene Dinge, die man nur für spezielle Momente lernen musste, zu weiten Teilen wieder aus seinem Gedächtnis verbannt. Ob das der Sinn eines Studiums ist?
Mein Name ist Alexander Krei. Ich schreibe für das Medienmagazin DWDL.de. Doch nicht nur Fernsehen interessiert mich - ich studiere unter anderem Deutsch und Politik. Einen kleinen Einblick soll dieser Blog bieten.
2 Reaktionen zu Ein qualmender Kopf
Jan
16. Juli 2009 am 18:04
Ich hasse Klausuren und bemitleide dich
Ich versuche mich bei meiner Kurswahl immer davor zu drücken, Klausuren zu schreiben, weil es eben (wie auch meine Dozenten sagen) wirklich nichts bringt, dieses faktuale Fachwissen nur für die Klausur zu lernen und dann wieder zu vergessen. Damit kann man auch kein Interesse für das eigene Studium entwickeln und sieht es nur als lästige Arbeit an.
Hausarbeiten, Essays – das sind doch die Dinge, die ein Studium spannend und interessant machen, die dich wirklich dazu bringen, dich mit dem Fach auch rein aus Interesse auseinanderzusetzen. Für mich zumindest, der in einem Musikvideoanalyse-Seminar jetzt eine Hausarbeit über Jacksons “Earth Song”-Video schreiben darf
admin
17. Juli 2009 am 13:43
Endlich mal jemand, der mich versteht.
Aber dass du über Jackson schreiben kannst, ist natürlich toll – und was ich vom “Earth Song” halte, weißt du ja spätestens seit den vergangenen Podcast-Ausgaben.^^