In: MEDIEN
23. Sep 2009
Am 1. November startet bekanntlich ZDFneo – das ZDF versucht von diesem Zeitpunkt an, ein jüngeres Publikum zu ergattern. Gelingen soll das, wie nun bekannt wurde, mit einer Mischung aus internationalen Formaten und eigenproduzierten Inhalten. Ein Mix, der – wie ich finde – durchaus gelungen und zugleich noch ausbaufähig ist.
Ob das ZDFneo mit Serien wie “30 Rock” und “Seinfeld” für die meisten Zuschauer eine Alternative zu den Privatsendern wird, sei mal dahingestellt. In jedem Fall aber besticht der Sender durch Qualität – und deren zunehmendes Fehlen konnte man als Fernsehbeobachter in der vergangenen Zeit immer wieder über alle Sender hinweg kritisieren. Klar: Auch “Bianca” und “Alisa” haben sich ins Programm verirrt, doch das ist durchaus zu entschuldigen. Dass etwa britische Krimis oder gut gemachte Dokumentationen nun einen festen Sendeplatz zu ordentlichen Zeiten erhalten, kann jedoch nur begrüßt werden.
Alleine deshalb hat sich ZDFneo schon gelohnt, wenngleich sicherlich noch mehr Potential im Sender steckt als das ZDF zum Start herausholt. Ich jedenfalls freue mich auf den November und denke, dass sich ZDFneo durchaus zu einer Art Geheimtipp und letztlich auch einer Alternative entwickeln kann.
Mein Name ist Alexander Krei. Ich schreibe für das Medienmagazin DWDL.de. Doch nicht nur Fernsehen interessiert mich - ich studiere unter anderem Deutsch und Politik. Einen kleinen Einblick soll dieser Blog bieten.