In: MEDIEN
14. Jan 2010
Der Blick in die USA ist derzeit spannend wie selten – vor allem, wenn man sich für das dortige Fernsehen ein wenig interessiert. Die Late-Night-Shows, allen voran die “Tonight Show”, sind wahre Institutionen. Doch seit NBC seinen Star-Moderator in die Primetime hievte und damit für eine wahre Fernseh-Revolution sorgte, war der Unmut groß. Im “Fernsehlexikon” werden die Zusammenhänge übrigens anschaulich erklärt.
Tolle Sache: Das Thema wird auch von den Moderatoren in ihren Sendungen thematisiert. “Ich habe als Kind immer Johnny Carson gesehen und davon geträumt, seine Show einmal für sieben Monate zu moderieren”, sagt Conan O’Brien, der als Moderator der “Tonight Show” mutmaßlich vor dem Aus steht. Doch der wahre Gewinner ist ohnehin David Letterman, der in den 90ern seinem Konkurrenten Jay Leno im Kampf um die “Tonight Show” unterlag und schließlich zu CBS wechselte, wo er seit dem NBC-Chaos die besten Quoten seit Jahren einfährt.
Es gebe in den USA nur zwei Arten von Moderatoren: “Jay Leno und Opfer von Jay Leno”, scherzte Letterman in seiner Sendung. Und sagte noch viel mehr:
Mein Name ist Alexander Krei. Ich schreibe für das Medienmagazin DWDL.de. Doch nicht nur Fernsehen interessiert mich - ich studiere unter anderem Deutsch und Politik. Einen kleinen Einblick soll dieser Blog bieten.
1 Reaktion zu Conans kurzer Traum
Mirco
15. Januar 2010 am 10:06
Unglaublich wie Leno sich da aufspielt. Der sollte langsam endlich mal abdanken. Bin Pro Conan!